AZV Parthe stellt neue Gebührenregelung vor

(rl) Mit so viel Andrang hatten die Veranstalter nicht gerechnet. Bereits vor Beginn um 19.00 Uhr war der Speiseraum der Parthensteiner Grundschule hoffnungslos überfüllt. Man war nach Aussage von Peter Konheiser, Geschäftsführer des AZV, völlig überrascht. Bei vergleichbaren Veranstaltungen habe man eine weitaus geringere Resonanz gehabt.
Die meisten derer, die keinen Sitzplatz mehr gefunden haben, nahmen es hin, stehen zu müssen.
Konheiser erklärte, dass der AZV aufgrund der aktuellen Gesetzeslage gezwungen ist, die bisher zusammengefasste Gebühr aus Mischwasser und Regenwasser getrennt auszuweisen. Dazu ist es nötig, die versiegelten Flächen zu erfassen, von denen das Regenwasser in die Kanalisation eingeleitet wird. Mit Hilfe von Luftaufnahmen, übertragen in einen Lageplan, wurde ein Fragebogen erarbeitet und den Betroffenen zugesandt. Konheiser erläuterte anhand einer Bildleinwand die Verfahrensweise und erklärte, dass zumal im ländlichen Raum nach Überschlagsrechnungen und Erfahrungen von Nachbarverbänden die Belastung für die Grundstückseigentümer im Schnitt gleich bleiben würde. Wer weniger Regenwasser einleitet, zahle etwas weniger. Wer mehr einleitet, wird künftig höher belastet.
Das Publikum nahm diese Aussagen eher skeptisch auf.
Im Anschluss an Peter Konheisers Vortrag hatten die Einwohner Gelegenheit, Fragen zu stellen. Auf Details, das eigene Grundstück betreffend, konnte in dieser Veranstaltung nicht eingegangen werden.

   

 

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